Soursop

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Die Soursop wird auch Guanabana, Stachelannone, Sauersack, Corossol oder Guyabano genannt.

Auf Reisen in der Karibik ist diese Pflanze besonders aufgefallen. Von Einheimischen wird sie als Medizin verehrt und als Nahrungsmittel geschätzt. So stark und faszinierend wurde über sie gesprochen, dass sie es bis in das Logo von SoulUrbia geschafft hat.

Soursop ist ein immergrüner, breit blättriger Baum bei dem jeder Pflanzenteil kann verwendet werden kann. Die Bäume werden zwischen 5-6 Meter groß.

Die Pflanze besitzt große, süße, grüne und stachlige Früchte. Sie kommt in der Karibik, Mittelamerika, Mexiko, Kuba und Nord- und Südamerika vor. Die Frucht ist gut genießbar mit einem süß-sauren Geschmack von Ananas und Erdbeere. Der süße Geschmack der Frucht macht es beliebt als Saft, Smoothies, Sorbet, Eiscreme und in Süßigkeiten. Die Samen der Pflanze sind zwar essbar, jedoch können große Mengen für den Menschen giftig sein. Isst man nur das weiße Fleisch der Frucht, ist man auf der sicheren Seite. Die frische Frucht wird senkrecht halbiert und die schwarzen Kerne vollständig entfernt. Im Anschluss kann die Frucht ausgelöffelt oder zu einem Shake oder Smoothie verarbeitet werden. Die Schale wird nicht mitgegessen. Nachdem die Frischfrucht entkernt und von der Schale befreit ist, kann sie püriert werden. Das Püree lässt sich einfach in kleinen Portionen über längere Zeit tiefgekühlt lagern.

Die Soursop schmeckt nicht nur gut, sie ist auch sehr nützlich um eine Vielzahl an Krankheiten zu behandeln und zu heilen. Die Pflanze enthält antimikrobielle Inhaltsstoffe, die Pilzinfektionen, bakterielle Infektionen und Darmparasiten beseitigen können. Seit Generationen wird die Pflanze auch traditionell als Hausmittel bei Fieber, Einschlafproblemen, Stress, Depression, Bluthochdruck, Diabetes, Magenproblemen und Schmerzen benutzt. Die Blätter der Pflanze gelten als wirkungsvollster Teil des Baumes. Medizinische Hauptwirkstoffe sind die Alkaloide Anonain, Anonilin, Muricin oder Muricinin. Sie haben eine natürliche pestizide und antibakterielle Wirkung. Außerdem findet man in der Pflanze auch reichlich Calcium, Folsäure, Eisen, Kalium, Natrium, Vitamin B und C.

Der Hauptgrund, weshalb die Menschen die Pflanze als Wundermittel bezeichnen ist jedoch die wohl starke Eigenschaft Krebs zu behandeln. Forschungen der Catholic University of Korea sollen gezeigt haben, dass die Pflanze 10.000-mal effektiver sei, als die drei bislang wichtigsten Chemotherapeutika gegen Krebs: Adrianycin, Vincristin, Vinblastin. 1997 publizierte die Purdue Universität ihre Ergebnisse und stellte den Wirkungsmechanismus der Acetogenine der Soursop fest. Die Wirkstoffgruppe blockiert demnach offenbar ein Enzym im Stoffwechsel der Krebszelle (nur in der Krebszelle), welches die Energiezufuhr regelt. Ohne ausreichende Energiezufuhr stirbt die Krebszelle ab. Laut 2011 veröffentlichter Forschungsergebnisse wurden aus Soursop gewonnene Fruchtauszüge in Labortests erfolgreich zur Wachstumshemmung bestimmter Brustkrebszellen eingesetzt. 2012 veröffentlichte Laborforschungsergebnisse deuten auf vergleichbare wachstumshemmende Wirkungen bei Bauchspeicheldrüsenkrebszellen hin.

Jedoch fehlen klinische Studien und Quellen um die medizinische Verwendung zu bestätigen. Daher gehe ich hier nicht detaillierter auf die wohl sehr starke aber auch unzureichende Fähigkeit der Soursop, Krebs zu behandeln, ein.

Als Medizin werden auf den karibischen Inseln die fermentierten Blätter des Baumes als Tee eingenommen, der geschmacklich zwischen Kaffee und Schwarztee liegt verwendet. Dazu werden 5 Soursop-Blätter mit einem Liter Wasser zum Kochen gebracht und anschließend 20 Minuten ziehen gelassen. Er wird über den Tag verteilt und täglich getrunken. Je nach Geschmack kann der Tee mit Honig gesüßt werden.

Da nicht jeder eine Soursop-Pflanze zu Hause haben wird und die Früchte hierzulande schwer bis gar nicht zu haben sind, kann man auch auf Kapseln zurückgreifen.  Jeder reagiert auf Nahrungsergänzungsmittel anders. Wir können diese Kapseln hier empfehlen.

Es ist zu beachten, dass die hier aufgeführten Informationen in keinster Weise als ärztliche Verordnung oder als Rezept zu verstehen sind. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

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