Costa Rica und die Pipa

Regenwald, Dschungel, Tiervielfalt, Bananenplantagen und Ananas. Das ist Costa Rica. Ein Land mit einer paradiesischen Flora und Fauna, die von den Einheimischen respektiert und gepflegt werden. So finden sich 160 Schutzgebiete, wie biologische Reservate, Nationalparks und Naturschutzgebiete in dem mittelamerikanischen Land zwischen Nicaragua und Panama, Atlantik und Pazifik.

Costa Rica – die reiche Küste – setzt unter anderem auf Ökotourismus. Auch wenn bis in die 1980er Jahren fast 80% des Regenwaldes gerodet wurde, sind heute ca. 50% dieses Waldes wieder regeneriert. Der Strombedarf des Landes wird aus regenerativen Quellen gedeckt.

War die Banane bis vor Kurzem noch Exportschlager Nr.1, hat die Ananas diesen Platz nun eingenommen. Fährt man durch dieses wunderschön grüne Land, finden sich dennoch viele Bananenplantagen von in Europa bekannten Marken.

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Wir haben uns dazu entschlossen, zwei Nationalparks zu besuchen: Den nördlich von von Limon gelegenen Parque Nacional Tortuguero und den südlich gelegenen Cahuita Nationalpark.

In Tortuguero kann man ein Boot besteigen und sich durch die natürlichen Kanäle schippern lassen. Faultiere, Affen und Krokodile, sowie alle möglichen Arten von Vögeln gehören zu den ständigen Begleitern. Überall grunzt, faucht und flattert es. Das geübte Auge der Guides sehen die Tiere im Dickicht oder hoch in den Baumkronen mit Leichtigkeit und wir kamen aus dem Staunen nicht heraus.

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Nach einem halben Tag im Norden, fuhren wir in den Süden Costa Ricas. Der Guide zeigte uns eine Bananenplantage und wir hielten an einem einheimischen Obststand. Dort konnten allerlei Früchte verzehrt werden. Eins blieb uns allerdings im Gedächtnis. Egal wohin man schaute und mit wem man sprach, es wurde uns gesagt, dass man sich, wenn man eine Pipa am Tag trinke, bester Gesundheit erfreuen und sich den Arzt schenken könnte. Getreu dem Motto: „One Pipa a day, keeps the Doctor away.“ Das machte uns neugierig. Was wohl diese geheimnisvolle Pipa ist? Ein Apfel? Ein Gemüse? Eine Beere? Nein. Es ist eine sehr junge eigentlich unreife Kokosnuss aus der man den Saft direkt trinkt.

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Die Heilkraft der Kokosnuss ist hierzulande ja kein Mysterium. Je jünger und unreifer die Kokosnuss aber ist, umso weniger Fruchtfleisch, dafür umso mehr Kokoswasser enthält sie. Man kann mit bis zu einem halben Liter Kokoswasser pro Nuss rechnen. Seine isotonischen Eigenschaften macht das Kokoswasser überdies zu einem interessanten und leckeren Erfrischungsgetränk für Sportler und kann gleichzeitig zur natürlichen Optimierung der Mineralstoffversorgung eingesetzt werden.

Es kann zudem als perfektes Getränk bei einer bestehenden Übersäuerung des Körpers verwendet werden. Wird es begleitend zu Entsäuerungsprogrammen als basenbildende Komponente eingesetzt, unterstützt das Kokoswasser die Ausleitung von Säuren, remineralisiert die körpereigenen Mineralstoffspeicher und trägt zur Harmonisierung des Säure-Basen-Haushaltes bei – wovon natürlich auch die Nieren profitieren.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Kokoswasser zu den gesündesten Durstlöschern zählt,  jeden Iso-Drink in den Schatten stellt, ein super Sportgetränk ist, bei der Behebung von Mineralstoffmängeln hilft, den Körper in nahezu jeder Regenerationsphase unterstützt und eine positive Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt ausübt und die Herz-, Knochen- sowie Nierengesundheit fördert.

Aus diesem Grund gibt es bei uns im Supermarkt ja diverse Getränke zu stolzen Preisen. In Costa Rica haben wir nicht mehr als 1 USD für einen ganze Pipa bezahlt. Und sie waren allesamt einfach nur köstlich. So war es auch kein Wunder, dass nicht nur eine, sondern gleich mehrere von uns getrunken wurden.

In Cahuita angekommen, bot sich uns ein weiteres Highlight. Der Ort besteht aus einigen kleinen Restaurants und Bars. Seine Einwohner waren wahnsinnig freundlich und aufgeschlossen. Der Nationalpark ist atemraubend. An dem endlosen Strand mündet ein dichter Urwald, in dem sich neben den bekannten Faultieren auch farbenfrohe Schlangen, Affen und Waschbären tummeln. Letztere sind sehr frech und wir wurden Zeuge einer handfesten Auseinandersetzung zweier Exemplare um eine Tüte Chips. Man kann den Naturpark sehr weit erwandern und sich ab und zu ein erfrischendes Bad im fast menschenleeren karibischen Meer gönnen.

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Am Ende bleibt uns nur zu sagen: Costa Rica ist eine Reise wert und wir kommen wieder und werden dann sicherlich jeden Tag mindestens eine Pipa trinken.

Links zu Pipa und Costa Rica

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokoswasser-ia.html
https://kulau.de/blog/junge-kokosnuss-vs-reife-kokosnuss-wo-liegen-die-unterschiede
http://jules-pura-vida.auslandsblog.de/von-der-karibik-zum-pazifik/
http://michael-puravidacostarica.blogspot.de/2013/11/pipa-und-rum.html
https://entdeck-die-welt.de/magazin/reisetipps/costarica-tipps-must-dos-und-donts

Die vorliegenden dargestellten Inhalte dienen der neutralen Information und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Nähr-, Arznei-, Heilmittel, Methoden oder Behandlung dar. Beiträge und Tipps beziehen sich lediglich auf die vorgestellten Produkte als Lebensmittel und ihre Verwendungen im Allgemeinen und bezwecken eine kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Produkten. Hinweise auf konkrete Produkte einzelner Hersteller und Empfehlungen betreffen lediglich eigene Einkaufsquellen. Es wird dringend empfohlen, sämtliche Verwendungs- und Warnhinweise auf den jeweiligen Verpackungen der etwaig erworbenen Produkte streng zu beachten. Es kann keine Garantie auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Ausgewogenheit der Informationen gegeben werden. Die Inhalte ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und sollten nicht als Grundlage eigener Diagnosen und Handlungen dienen. SoulUrbia übernimmt keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus den hier dargestellten Inhalten ergeben.


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