[Rezension] Wild Embers von Nikita Gill

Für mich stellen Bücher wunderbare und teilweise heilige Gegenstände dar, aber trotzdem benutze ich sie oft als „Arbeitsbücher“. Ich knicke Ecken um, unterstreiche oder highlighte Passagen, die mir besonders gefallen oder die ich besonders bemerkenswert finde. Nachdem ich Wild Embers (Amazon Partnerlink) durch gelesen habe sieht es nun so aus:

Auf jeder einzelnen Seite dieses Buches passiert etwas Magisches. Gänsehaut und Bauchkribbeln waren nicht selten beim Lesen. Ich lese gern englische Gedichte, gerade die derzeit vorherschende moderne Form wie sie u.a. auch von Rupi Kaur,  Amanda Lovelace und Michael Tavon benutzt wird, spricht mich an. Aber Nikita Gills Schreibstil ist von allen bisher gelesenen Büchern dieser Sparte am herausragendsten.

Wild Embers erkundet das Feuer, das in jeder Seele liegt, und verwebt Worte mit Ideen, wie man sich in der eigenen Haut zuhause fühlt, sich selbst heilt und lernt, seine Einzigartigkeit zu lieben.

Mit neu erfundenen Märchenheldinnen, Weisheiten und Poesie, ist Wild Embers eine Explosion von Texten über Weiblichkeit, innerer Stärke und persönlichen Wachstum.

Nikita Gill kannte ich vor Wild Embers noch nicht und wusste nicht, worauf ich mich einließ. Nach den Büchern von Rupi Kaur wusste ich, dass mich Texte über Selbstliebe und Weiblichkeit mehr ansprechen als über die klassische Liebe im Allgemeinen. Und Wild Embers brachte genau das auf den Tisch. Ich würde so weit gehen, zu sagen, dass dies die ultimative Sammlung von Poesie für genau meinen Geschmack ist. Zu lernen sich, selbst zu lieben, ist ein kontinuierliches Thema im Verlauf des Buches. So bekommt man hier zu Themen wie Weiblichkeit, Selbstliebe, Güte und auch das Universum völlig neue Blickwinkel. Es werden klassische Märchen und alte göttliche Mythologien auf eine feministische Sichtweise hin thematisiert und umgeschrieben. Dabei gefiel mir besonders Gills moderne Interpretation der Frage: Was wäre, wenn die wahre Geschichte völlig anderes verlaufen wäre? Sie fügt etwas Erfrischendes hinzu, das ich bisher in Gedichtsammlungen noch nicht so gesehen habe.

Hier nun ein paar meiner Lieblingstexte ​​aus Wild Embers:


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s