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Im Duden wird der Großstadtmensch definiert als „jemand, der [in einer Großstadt aufgewachsen und] vom Leben in der Großstadt geprägt ist“. Doch wie so jemand? Wie prägt eine Großstadt? Welche Werte vermittelt sie?

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Zuerst wäre da die wohl prägnanteste Eigenschaft einer Großstadt. Die Anonymität. Sie wird geliebt und gelebt vom Großstadtmenschen. Die Idylle der Anonymität. Diese Art der offenen Anonymität ist jedoch wesentlich reiner und unverfälschter als jene im digitalen Umfeld oder bei anonymisierten Umfragen und dergleichen. Sie ist ein Baustein der Freiheit, wenn richtig gelebt. So bewahrt einen die Anonymität vor Scham, während die Grenze lediglich die persönliche Scham ist. Zum anderen bietet die Großstadt damit die Möglichkeit sich zu erproben und auszuleben, wenn man nicht im gleichen Kreis, wie immer, verkehrt.

Wir können und ohne Zwang ausprobieren. Tanzen. Singen. Trends mitmachen und wieder vergessen. Und diese Idylle ist geprägt von einer riesigen Freiheit des Ausprobierens und Erlebens, während man gleichzeitig in gewohnte Tiefen zurückschwimmen kann. Diese Gewohnheiten schaffen wir uns und brauchen wir. Diese Gewohnheiten definieren letztendlich unser Leben. Unsere Freunde und Partner und unsere Gesundheit.

Selbst wenn man diese Idylle nicht schätzt, so kann man sie nutzen und damit erfreut sein, wenn man spürt, dass mehr möglich ist, und man einen klareren Eindruck über sich selbst gewinnen kann, wenn man jemand anderes sein kann. Wir können uns selbst finden. Hierbei gilt dann im Kern nur aufgeschlossen zu sein auf der einen Seite, während man auf der anderen alles unhöflich und ehrlich ablehnen kann und abbrechen kann ohne zu etwas verpflichtet zu sein.

Darum geht es auf SoulUrbia. Das Leben ausprobieren.

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